Wann man die Liste braucht

Manche Formulare fragen nach allen Wohnsitzen der letzten Jahre — etwa bei Visa-Anträgen, Sicherheitsüberprüfungen oder Behördenanträgen. Auch für einen ausführlichen Lebenslauf, eine Wohnungsbewerbung oder einfach aus Neugier ist eine vollständige Liste hilfreich. Welche Angaben ein Antrag genau verlangt, steht im jeweiligen Formular.

Das Problem ist fast immer dasselbe: Die Adressen fallen einem ein, die Reihenfolge und die Monate nicht. Zwischenmiete, Wochen bei Freunden, das Auslandssemester — genau die kurzen Stationen gehen verloren.

In fünf Schritten zur vollständigen Liste

  1. Rückwärts anfangen. Die aktuelle Wohnung kennst du genau. Von dort aus gehst du Station für Station zurück — jede Adresse endet dort, wo die nächste beginnt.
  2. Das Jahr reicht erst einmal. Trag „2014“ ein, wenn du den Monat nicht weißt. Jahresringe rechnet mit unscharfen Daten; genauer wird es später.
  3. Anker setzen. Jobs, Studium, Beziehungen und Reisen helfen beim Einordnen: „Die Wohnung in Friedrichshain hatten wir, als ich bei Kontor angefangen habe.“ Auf dem Zeitstrahl liegen alle Lebensbereiche untereinander.
  4. Lücken schließen. Die Schnellerfassung zeigt dir, wo zwischen zwei Wohnorten Zeit fehlt. Oft steckt dort eine Zwischenlösung, die man vergessen hat.
  5. Genauer werden, wo es zählt. Für einen Antrag brauchst du oft Monat und Jahr. Alte Mietverträge, Meldebescheinigungen oder Umzugs-Mails helfen — du ergänzt nur die Stellen, die noch unscharf sind.

So sieht das Ergebnis aus

Ein Ausschnitt aus der erfundenen Beispiel-Biografie, die du in der App laden kannst:

Das erste Datum ist unscharf („1986“), die anderen monatsgenau. Mit dem Markdown-Export nimmst du die Liste als Textdatei mit.

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Fang mit einem Jahr an. Irgendwann 2014 reicht.

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