Warum ein Zeitstrahl statt eines Buchs

Erinnerungsbücher erzählen in Fließtext. Das ist schön zu lesen, aber schwer zu ergänzen und kaum zu durchsuchen. Im Zeitstrahl ist jede Station eine Episode mit Zeitraum, Ort und Menschen. Eine neue Erinnerung passt jederzeit dazwischen, und du siehst, was gleichzeitig in deinem eigenen Leben los war.

Episoden „aus dem Leben von Mama“ erscheinen gestrichelt in derselben Ansicht. So wird sichtbar, dass die Eltern im Jahr deiner Einschulung umgezogen sind oder der Vater den Job wechselte, als du zur Welt kamst.

Fragen für das nächste Gespräch

Eine Station pro Besuch reicht. Diese Fragen helfen beim Anfangen:

Die Antwort muss kein genaues Datum haben. „Irgendwann Anfang der Siebziger“ trägst du als 1972 ein und präzisierst später. Wörtliche Sätze gehören ins Feld „Was hängengeblieben ist“ — genau die gehen sonst verloren.

Gemeinsam ergänzen

Mit dem Tarif Familie lädst du Angehörige ein, einzelne Lebensbereiche zu sehen und eigene Erinnerungen beizusteuern. Beiträge landen erst nach deiner Zustimmung im Archiv.

Sprich mit den Menschen, deren Geschichte du festhältst, darüber, was ins Archiv darf. Jahresringe schreibt niemandem eine Nachricht, über den du etwas einträgst.

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Fang mit einem Jahr an. Irgendwann 2014 reicht.

Die ersten 50 Episoden sind kostenlos. Das Gerüst deines Lebens steht in etwa zehn Minuten.

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