Auf einen Blick

Vergleich von Werkzeugen, um das eigene Leben festzuhalten
Tagebuch-AppTabelle oder NotizenErinnerungsbuchJahresringe
Rückblick auf Jahrzehnte—teilweise✓✓
Unscharfe Daten („irgendwann 2014“)—teilweise✓✓
Menschen und Orte als eigene Einträge—teilweise—✓
Zeitstrahl über alle Lebensbereiche———✓
Stimmung über die Jahreteilweise——✓
Täglich schreiben✓teilweise——
Gedrucktes Buchteilweise—✓—
Export in offenem Formatteilweise✓—✓

„Teilweise“ heißt: geht, wenn du es selbst einrichtest, oder hängt vom Anbieter ab.

Tagebuch-Apps

Stark, wenn du regelmäßig schreibst: Gewohnheit, Fotos, Tagesstimmung. Sie schreiben mit, schauen aber kaum zurück. Wer mit 40 die ersten Jahrzehnte ordnen will, hat dort keine Einträge — und müsste sie Tag für Tag nachtragen. Wenn du täglich schreiben willst, nimm ein Tagebuch.

Tabelle oder Notiz-Werkzeug

Eine Tabelle mit Wohnorten und Jahren ist schnell angelegt und gehört dir. Sobald Jobs, Beziehungen und Reisen dazukommen, baust du aber selbst ein Datenmodell, sortierst von Hand und siehst keine Zusammenhänge. Genau diese Arbeit nimmt Jahresringe ab. Für eine einzelne Liste reicht die Tabelle.

Erinnerungsbücher

Dienste, die wöchentlich eine Frage schicken und am Ende ein gedrucktes Buch daraus machen, sind ein schönes Geschenk. Das Ergebnis ist Fließtext: gut zu lesen, schwer zu ergänzen, ohne Zeitstrahl. Wenn am Ende ein Buch stehen soll, ist so ein Dienst richtig.

Wofür Jahresringe gemacht ist

Für den Rückblick: das eigene Leben in Episoden ordnen, mit unscharfen Daten, Menschen und Orten, und dann sehen, was gleichzeitig passierte. Du fängst mit einem Gerüst in zehn Minuten an und ergänzt, wann immer dir etwas einfällt. Deine Daten nimmst du jederzeit als offenes Backup mit.

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Fang mit einem Jahr an. Irgendwann 2014 reicht.

Die ersten 50 Episoden sind kostenlos. Das Gerüst deines Lebens steht in etwa zehn Minuten.

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